Orchester der Musikschule Hochsauerlandkreis


Leitung: Georg Scheuerlein
 
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Orchesterrundschreiben Dezember 2011 gibts unter Infos/Rundschreiben und hier zum download


Ein Aushängeschild für NRW

 

Westfalenpost, 17. Oktober 2011
Paderborn. (sus) Das Jugendsinfonieorchester der Musikschule Hochsauerlandkreis wird das Land Nordrhein-Westfalen beim Deutschen Orchesterwettbewerb 2012 vertreten.

Die jungen Musiker setzten sich am Wochenende in Paderborn mit 22 von 25 möglichen Punkten durch. Orchesterleiter Georg Scheuerlein freut sich über die gute Leistung der 75 Orchestermitglieder, ist aber nicht wirklich überrascht. „Wir haben seit mehreren Jahren ganz intensiv die Entwicklung des Jugendsinfonieorchesters vorangetrieben. Die Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte der Musikschule und auch das Engagement der Eltern haben ganz wesentlich zu dem Erfolg beigetragen.“ Und noch etwas hat die jungen Musikern angetrieben, weiß Scheuerlein: „Einen großen Schub bekam das Orchester ganz sicher auch durch die Unterstützung und Patenschaft des Philharmonischen Orchesters Hagen.“

Mit dem 1. Satz aus Beethovens 1. Sinfonie, mit Nimrod von Edward Elgar, der Uraufführung von Martin Pohl-Hesse Traumland:Ruhr und dem Malambo von Alberto Ginasteras konnten die Orchestermitglieder im Alter von 12 bis 20 Jahren die Jury mit Reinhard Knoll, Silke Löhr, Prof. Hubert Buchberger und Prof. Andre Sebald überzeugen.

Für den Orchesterleiter ist die Qualifikation für den Deutschen Orchesterwettbewerb natürlich auch etwas ganz Besonderes. Auch wenn es bereits das zweite Mal ist, dass er mit einem Ensemble an dem Wettbewerb teilnimmt. Als Referendar schaffte er es 1987 mit dem Blechbläserensemble des Gymnasiums Schifferstadt bereits auf die Bundesebene. Der Gewinn jetzt macht ihn auf jeden Fall „sehr glücklich.“

Doch für Scheuerlein bedeutet der Erfolg seiner Musiker noch mehr. „Die Musikschule zeigt damit nachdrücklich, dass ihre Arbeit auch über die Region hinaus große Beachtung findet, und für den Hochsauerlandkreis bedeutet es, dass es sich lohnt, in den zwölf Städten und Gemeinden zu leben, zu arbeiten und qualifizierte musikalische Bildungsangebote zu nutzen“, sagt der Orchesterleiter. Und verbindet mit der Auszeichnung eine Hoffnung für die Zukunft. „Nachdem wir mit dem Philharmonischen Orchester Hagen einen „künstlerischen“ Paten gewonnen haben, würde sich das Orchester natürlich auch über eine „finanzielle“ Patenschaft freuen, die gemeinsam mit Kreis, den Jugendlichen und deren Eltern eine weitere positive Entwicklung ermöglichen würde.“

Mögliche Paten sind das eine, verlässliche Partner ein anderes. Und da setzt Georg Scheuerlein auf den Kreis. „Ich bin sicher, dass sich der Hochsauerlandkreis als Träger der Musikschule auch weiterhin seiner großen Verantwortung für qualifizierte musikalische Bildungsarbeit bewusst ist.“

Susanne S.


Historischer Tag für die Region

Westfalenpost 18.03.2010

Brilon/Hagen. Die Orchester-Patenschaft zwischen den Hagener Philharmonikern und dem Jugendsinfonieorchester des Hochsauerlandkreises ist jetzt besiegelt.

Dr. Karl Schneider, Landrat des Hochsauerlandkreises, sprach von einer „historischen Veranstaltung für unsere Region”. In Brilon wurde jetzt der Patenschaftsvertrag zwischen dem Philharmonischen Orchester Hagen und dem Sinfonieorchester der Musikschule des Hochsauerlandkreises unterzeichnet. Die Initiative ist ein „eindeutiges Signal für die Kultur im ländlichen Raum”, betonte Schneider und fügte hinzu: „Kultur darf in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht zum Verlierer werden. In der Patenschaft liegen große Potenziale begründet.”

Die Orchesterpatenschaft ist Teil von „Tutti Pro”, einer Initiative der Jeunesses Musicales, der Deutschen Orchestervereinigung und des Verbandes deutscher Musikschulen. Dorothee Appelhans, Konzertmeisterin des Jugendsinfonieorchesters, und Michael Lauxmann, Orchestervorstand der Philharmoniker, nahmen die Urkunden für beide Klangkörper entgegen.

„Das ist für die Region insgesamt ein guter Tag”, freute sich Georg Scheuerlein, Leiter des Kulturbüros Sauerland und der Musikschule Hochsauerlandkreis, die mit 4000 Schülern zu den größten in Deutschland zählt. Scheuerlein hat das Paten-Projekt angeregt.

„Der Festakt unterstreicht die Bedeutung der Stadt Hagen auch für diese Region. Ich freue mich über diese neue Verbindung zwischen dem Hochsauerlandkreis und Hagen, die fruchtbar für die ganze Region werden wird”, lobte der Hagener Kulturdezernent Dr. Herbert Bleicher.

Gerald Mertens, Geschäftsführer der Deutschen Orchestervereinigung, bekannte, dass er sehr gerne aus Berlin ins Sauerland gekommen sei: „Wir merken, dass hier eine Bewegung durch die gesamte Orchesterlandschaft geht.”

Dr. Ulrich Wüster, Generalsekretär der Jeunesses Musicales Deutschland, hob hervor: „Der Mensch steht im Mittelpunkt. Wir brauchen Menschen, die live für andere Menschen Musik machen. Das ist nicht zu ersetzen durch die Technik oder die CD.”

Geschrieben von dergruenepunkt am Dienstag, 27. Dezember 2011
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Geschrieben von huski am Dienstag, 27. Dezember 2011
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